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VERANSTALTUNG

NEUE NACHBARSCHAFT/MOABIT

Lesung aus dem Buch »Neue Heimat? « und Gespräch mit Marina Naprushkina (Künstlerin, Berlin)

Donnerstag, 8. Februar 2018, 19 Uhr

Die »Neue Nachbarschaft/Moabit« nahm 2013 als eine Einzelinitiative der Künstlerin Marina Naprushkina ihren Anfang in einer Berliner Notunterkunft. Es sollten die Bewohner unterstützt und die Nachbarschaft auf die katastrophale Unterbringungssituation aufmerksam gemacht werden. Daraus ist heute eine der größten, selbstorganisierten Initiativen in Deutschland geworden, die über großzügige, eigene Räume in Berlin-Mitte verfügt und fester Bestandteil der Moabiter Kulturproduktion ist. In den vielfältigen Projekten, Angeboten und Programmen steht das gemeinsame Lernen im Vordergrund. Es geht um die aktive Gestaltung des nachbarschaftlichen Miteinanders. 2017 erhielt die Initiative »Neue Nachbarschaft/Moabit« den ECF European Culture Foundation Award.

Marina Naprushkinas Buch »Neue Heimat?« begleitet diese Entwicklung von den ersten Kunstkursen im Flüchtlingswohnheim Berlin-Moabit und liefert dabei teils sehr intime Einblicke in das Leben der Geflüchteten, berichtet von maroden Heimen, den täglichen Kämpfen mit der Bürokratie und dem Fremdsein, aber auch von Beispielen großer Menschlichkeit. Es ist eine Bestandsaufnahme des Berliner Flüchtlingsalltags in kurzen Sequenzen: »Es ist das Buch der Stunde. Manchmal geht es auch nur darum, ein Netz aufzuspannen, in dem die Realität, die tägliche, absurde, formlose, sich verfängt« (Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeinen Zeitung).

Die Initiative »Neue Nachbarschaft/Moabit« ist Teil der aktuellen Ausstellung »Räume sozialer Produktion« in der HALLE 14. Exemplarische Geschichten aus dem Buch werden während der Veranstaltung von Johannes Koch (Sprachwissenschaftler und aktuell Student am Deutschen Literaturinstitut Leipzig) vorgetragen, die im Gespräch mit der Künstlerin ergänzt und vertieft werden.

Weitere Informationen auf der Webseite der Initiative »Neue Nachbarschaft/Moabit«.

Aktuelle Ausstellung

RÄUME SOZIALER PRODUKTION

Eine Selbstverortung nach 14 Jahren Kunstzentrum HALLE 14

 

 

EINLADUNG

RUNDGANG DER SPINNEREIGALERIEN

Öffnungszeiten zum Rundgang:
16. September 2017, 11 bis 18 Uhr
17. September 2017, 11 bis 18 Uhr

Teilnehmende: apexart, Arts Catalyst, Eva Grubinger, Nicholas Felton, Forensic Architecture, Journal for Aesthetics & Protest, Franziska Klose, Ben Lewis/Polar Star Films/BLTV, Neue Auftraggeber | Nouveaux Commanditaires, Marina Naprushkina + Neue Nachbarschaft/Moabit, PAG Pracownia Architektury GÂowacki, Stefan Riebel, UbuWeb, Universal Cube

Aus Anlass ihres Bestehens seit mehr als 14 Jahren verwandelt die aktuelle Ausstellung die HALLE 14 in ein öffentliches Labor. Neben Fotografien, Installationen oder Filmen werden zehn beispielhafte Projekte aus der Kunstwelt präsentiert, die jeweils einem einzigartigen Ansatz im Verhältnis zwischen Kunstproduktion, Öffentlichkeit und Architektur folgen. Viele der präsentierten Projekte befragen dabei die gesellschaftliche Verantwortung von Kulturproduktion und rücken das Potential der Kunst kollektive Prozesse anzustoßen in den Fokus.

Die hiesige Kunstbibliothek ist ebenfalls Teil des Ausstellungsparcours. Die Besucher können anhand der ausstellungsspezifisch gesammelten Buchkonvolute die Ausstellungsgeschichte der HALLE 14 nachvollziehen. Gleichzeitig lädt die Präsentation dazu ein, sich selbstständig in künstlerische Positionen, Projekte sowie inhaltliche Knotenpunkte der aktuellen Ausstellung »Räume sozialer Produktion« weiterführund einzulesen. In den Bücherregalen der Ausstellung sind u.a. Bücher zu Marina Naprushkina, Eva Grubinger, Kenneth Goldsmith, Neue Auftraggeber, Forensic Architecture oder Metahaven zu finden. Der Tagungsband »Wie Architektur sozial denken kann« führt die Leser noch einmal zum Ursprung des Kunstzentrums, das 2002 mit der gleichnamigen Tagung über die gesellschaftliche Verantwortung von Architektur und Kunst begann.

Die Bibliothek der HALLE 14 ist eine Präsenzbibliothek und beherbergt eine einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunstliteratur sowie das Archiv der Spinnereikünstler. Alle Medien können kostenfrei und ohne Anmeldung vor Ort genutzt werden. Für Online-Recherchen steht unser Online-Katalog zur Verfügung.

Gefördert durch:

Kunstvermittlung

23. LEIPZIGER KINDER- UND JUGENDKUNSTAUSSTELLUNG

Bis 28. Februar 2018

Mit Beiträgen von: Modar Altaleb, Jolande Braband, Samhita Chattopadhyay, Ruth Herdzin, Yannich Kaiser, Charlotte Maslaton, Jessy Sophie Müller, Maximilian Neuwirt, Anne Römer, Dorothea Rotzsch, Lilly Schubert, Carlotta Staude, Theo Tolmachev, Annouk Wiese

Die Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung findet seit nun mehr als 20 Jahren statt und gibt den künstlerischen Ausdrucksformen Leipziger Kinder und Jugendlichen eine Plattform. In diesem Jahr waren die Wettbewerbsteilnehmer aufgerufen, ihre künstlerischen Auseinandersetzungen zum titelgebenden Ausschreibungsthema »Wer regiert die Welt?« einzureichen. Die prämierten Werke von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre beschäftigen sich künstlerisch damit, was sie als ihre »Welt« definieren und wie weit gesellschaftliche oder politische Bedingungen in ihren Alltag eingreifen bzw. wie viel Macht sie dem zugestehen wollen. 

Die eingereichten Arbeiten werden an sechs verschiedenen Ausstellungsorten in Leipzig präsentiert. In der HALLE 14 sind die gezeigten Werke bis zum 28. Februar zu sehen. 

Weitere Informationen auf der Webseite vom Haus Steinstraße.


Kunstvermittlung

WINTERFERIENANGEBOT

Famose Fabelwesen und Megamonster!

19. und 20. Februar 2018, jeweils 10 bis 14 Uhr

Teilnahmegebühr: 10 €, mit Ferienpass 6 €
Alter: 8 bis 10 Jahre

Anmeldung unter kunstvermittlungØhalle14.org, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

In den Winterferien 2018 lädt das Kunstvermittlungsprogramm der HALLE 14 mit dem Ferienangebot »Famose Fabelwesen und Megamonster!« Kinder im Grundschulalter ein, künstlerisch und fantasievoll eigene Fantasietiere zu erfinden. In dem zweitägigen Workshop können aus allen möglichen und unmöglichen Dingen des Alltags, Kleinigkeiten und Pappmaché Einhörner, Feen, Monster oder Dinos erschaffen werden.

In beliebter Tradition wird der Spätsommer auf dem Gelände der Spinnerei mit dem neuen Programm der SpinnereiGalerien gefeiert. Für die HALLE 14 ist der kommende Rundgang Auftakt ihrer Ausstellung »Räume sozialer Produktion«, in der das Kunstzentrum nach 14-jährigem Bestehen eine Selbstverortung unternimmt.

Eine Übersicht zu allen Ausstellungen zum Rundgang finden Sie auf der Webseite der SpinnereiGalerien

VERANSTALTUNG

HERZLICHE EINLADUNG ZUM WINTERRUNDGANG DER SPINNEREIGALERIEN

Samstag, 13. Januar 2018, 11 bis 20 Uhr


VORSCHAU

VERANSTALTUNGEN IM MÄRZ

Kunstvermittlung

ZEICHENZIRKEL

mit Luise Ritter

1. März bis 26. April 2018
Donnerstags, 16.30 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 6 € / ermäßigt 3 €

Kunstvermittlung

WALL OF LOVE

Präsentation des medienpädagogischen Projektes

mit der Künstlergruppe ART N MORE und der Medienpädagogin Jördis Dörner in Kooperation mit der Helmholtzschule Leipzig

29. März bis 15. April 2018
Eröffnung: Mittwoch, 28. März 2018, 12 Uhr


Wir laden Sie herzlich zum diesjährigen Winterrundgang der SpinnereiGalerien ein. Alle Galerien und Ausstellungsflächen auf der Spinnerei eröffnen zeitgleich neue Ausstellungen. Bei uns sehen Sie die Schau »Räume sozialer Produktion. Eine Selbstverortung nach 14 Jahren HALLE 14«. Darüber hinaus präsentiert unsere Kunstvermittlung eine Auswahl der 23. Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung. Highlight dieses Samstag wird die große Benefiz-Auktion der HALLE 14 sein, bei der Besucher, Interessierte und Sammler auf über 38 gespendete Werke bieten können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Programm zur aktuellen Ausstellung

Gefördert durch:

»Acting Out« ist eine Veranstaltungsreihe der Leipziger Initiative Wort & Bild, die es sich zum Ziel gemacht hat, eine Plattform für Kollaborationen zwischen Akteuren aus Literatur und bildender Kunst zu sein. Dabei werden die Grenzen gängiger Lesungsformate ausgetestet, wobei der Fokus auf interdisziplinären, performativen und hybriden Spielweisen des Literarischen liegt.

Mit ihrem medienüberschreitenden Debütbuch »halb taube halb pfau«, den daraus resultierenden Ausstellungen, Installationen und Performances macht die eingeladene Autorin Maren Kames komplexe Texte neu erlebbar. Helene Bukowski und Marina Schwabe, Autorinnen und Mitherausgeberinnen der Literaturzeitschrift BELLA triste, organisierten mit »PROSANOVA | 17« das größte Festival für junge Literatur im deutschsprachigen Raum, das 2017 besonders von der Auseinandersetzung mit Performance und digitale Medien geprägt war.

Abschließend sprechen die drei über intermediales Arbeiten in der Literatur, den Status intermedialer Projekte auf dem Literatur- und Kunstmarkt, deren besondere Herausforderungen sowie Arbeitsprozesse, und neue Möglichkeiten literarischen Arbeitens im 21. Jahrhundert.

Die Initiative Wort & Bild wurde 2014 wurde von Katharina Merten und Johanna Maxl mitbegründet. Seit 2016 haben Johanna Maxl und Jakub Å imčik die Leitung inne. Die Reihe »Acting Out« wird unterstützt durch die Literaturzeitschrift Edit.

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung »Räume sozialer Produktion« laden wir ein, in drei Vorträgen und anhand von konkreten Beispielen aus Leipzig und Pritzwalk über das Zusammenspiel von Kunst und Stadtentwicklung nachzudenken. Vor 15 Jahren war der Leipziger Westen von Schrumpfung, Verfall und Entdichtung geprägt. Heute zeigt sich der umgekehrte Trend einer zunehmenden Verdichtung. Der Architekt Stefan Rettich ist Professor für Städtebau in Kassel. Mit seiner Initiative L21, der Name steht für Leipzig im 21. Jahrhundert, hat er die urbane Entwicklung Leipzigs über Jahre begleitet und sich aktiv eingemischt. In seinem Vortrag gibt Stefan Rettich einen Überblick über diese Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte mit einem Schwerpunkt auf den Impulsen, die Kunstprojekte und Kunstinitiativen dabei gesetzt haben. 

Das Künstlerduo Clegg & Guttmann entwirft mit ihren auf Teilhabe orientierten Kunstprojekten zeitgemäße Porträts von Gemeinschaften. Pritzwalker Bürgerinnen und das europäische Netzwerk »Neue Auftraggeber« haben Clegg & Guttmann eingeladen, ein Projekt für die Brandenburger Kleinstadt zu entwickeln. Mit ihrem Projekt »Die sieben Künste von Pritzwalk« antworteten die Künstler ebenfalls mit einer Einladung: Sie luden ihrerseits alle Pritzwalker ein, sich an einer Ausstellung in sieben leerstehenden Geschäften zu beteiligen. In ihrem Vortrag berichten Clegg & Guttmann über den Sommer 2014, in dem die Pritzwalker ihre eigene städtische Kultur mit Theater, Tanz, Musik, Film und vieles mehr schufen.

In einer Doppelstruktur gestaltet die Gruppe Octagon aktuell den urbanen Wandel und Diskurs in Leipzig mit. Als Octagon Architekturkollektiv entwirft sie städtebauliche Planungen in verschiedenen Maßstäben wie für die Fläche des ehemaligen Freiladebahnhofs Leipzig-Eutritzsch. Als Octagon e.V.– Raum für Architektur und Urbanes reflektiert sie mit Interventionen, Publikationen, Film- und Veranstaltungsreihen Stadtentwicklungsprozesse. Philip Stapel und Julia Köpper stellen in ihrem Vortrag aktuelle Fragestellungen der Stadtentwicklung und ihren eignen Ansatz heraus.


THE PRODUCTION OF THE CITY

Kunst und urbaner Wandel

Vorträge und Diskussion mit Stefan Rettich (KARO architekten, Leipzig/Universität Kassel), Clegg & Guttmann (Künstlerduo, Wien/Berlin), Philip Stapel & Julia Köpper (Octagon Architekturkollektiv, Leipzig)

9. Dezember 2017, 15 Uhr

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung präsentiert den 2016 entstandenen Kurzfilm der Dokumentarfilmerin Julia Oelkers, der die Geschichte und aktuelle Situation der mosambikanischen »Madgermanes« (»Diese Deutschen« werden sie in Mosambik genannt) beschreibt.

Die »Madgermanes« haben zwischen vier und zwölf Jahre als Vertragsarbeiter und–arbeiterinnen in der DDR gearbeitet. Vor mehr als 25 Jahren sind sie nach Mosambik zurückgekehrt, doch sie kämpfen bis heute um die Auszahlung eines großen Teils ihrer Löhne. Bis zu 60% ihrer Löhne wurde von der DDR einbehalten und sollte den Arbeitern nach ihrer Rückkehr in Mosambik ausgezahlt werden. Tatsächlich wurden diese Lohnanteile jedoch mit den Staatsschulden Mosambiks an die DDR verrechnet und sind nach wie vor nicht durch den mosambikanischen Staat an die Arbeiter ausgezahlt worden. Viele von ihnen leben in großer Armut. Gesellschaftlich sind diese Arbeiter in Mosambik marginalisiert. Seit mehr als 20 Jahren versammeln sie sich regelmäßig und organisieren den Kampf um ihren Lohn. Im Kurzfilm berichten sie von ihrer Zeit in der DDR, von ihren Erwartungen, dem Leben in der Fremde, von ihrem Arbeitsalltag, ihrer Freizeit aber auch von Rassismus.

Im Anschluss an den Kurzfilm berichtet Ibraimo Alberto, ehemaliger Vertragsarbeiter aus Mosambik sowie Ralf Straßburg, ehemaliger Mitarbeiter des Arbeitsministeriums und zuständig für die in der DDR lebenden Mosambikaner, im Gespräch mit Julia Oelkers über ihre Erfahrungen. Jörg Depta forscht zur Geschichte des Herder-Instituts Leipzig und wird das Podium mit seiner Perspektive auf den strukturellen Rassismus in der DDR um einen lokalen Bezug erweitern. 

Veranstaltung

MADGERMANES– »DIESE DEUTSCHEN«

Kurzfilm und Gespräch zur Situation ehemaliger Vertragsarbeiter in der DDR

Gastveranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Filmemacherin Julia Oelkers

7. Dezember 2017, 19 Uhr

Das Stipendium wird im Rahmen der Ausstellung »Requiem for a Failed State« vergeben, die gefördert wird durch:

Veranstaltung

ACTING OUT#7! MIT MAREN KAMES!

Gastveranstaltung der Initiative Wort & Bild über die Möglichkeiten des literarischen Arbeitens 

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19 Uhr

VERANSTALTUNG

BENEFIZAUKTION: 14 JAHRE HALLE 14

Ersteigern Sie Kunstwerke von Leipziger Künstlern und unterstützen Sie die Arbeit der HALLE 14

Samstag, 13. Januar 2018, 15 bis 18 Uhr

Die Ausstellung wird gefördert durch

Während eines eintägigen Workshops beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse der Montessori Schule Leipzig mit den Themen Vorbild/Nachbild, Abstraktion, Bilderfolgen und Schatten. Die beiden Künstlerinnen Marie Athensteadt und Klara Meinhardt standen ihnen dabei zur Seite. In dem Gastatelier der aktuellen Heimspiel-Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Marie Athenstaedt hatten die Schüler zunächst die Möglichkeit, Arbeiten der Künstlerin zu betrachten. Anschließend fertigten sie im Naturstudium mit Bleistift oder Kohle eigene Zeichnungen nach Vorlage von Blütenteilen, Ästen und Blättern. Mit Klara Meinhardt erstellten die Schüler zunächst ein Stillleben aus den Dingen, die sie in der Werkstatt der Kunstvermittlung vorfanden. Aus der Zeichnung heraus entwickelten sie dann Schablonen, aus denen Sprühbilder mit mehreren Ebenen entstanden.

HOW TO LOOK AT IT?

Workshop mit Schülern der Montessori Schule Leipzig und den Künstlerinnen Marie Athenstaedt und Klara Meinhardt

 

 

 

 

Vom 20. bis 22. Oktober 2017 fand die prozesshafte Tagung »THE CAMP« als Teil der Ausstellung »Räume sozialer Produktion« statt. Kunstvermittler aus verschiedenen Feldern zwischen kunstpädagogischer, schulischer sowie außerschulischer Theorie und Praxis waren nach Leipzig eingeladen, um gemeinsam in der in Kooperation mit Künstlerin Heide Nord gestalteten Camp-Installation zu arbeiten, zu diskutieren, zu kochen und zu schlafen. Ziel der Tagung war es, sich über Potentiale, Grenzen, Perspektiven und Notwendigkeiten einer zukünftigen, kollektiven Kunstvermittlung auszutauschen und Möglichkeiten zu erarbeiten. Nach zweieinhalb Tagen intensiver Auseinandersetzung konnte als Fazit festgehalten werden, dass sich Kunstvermittlung utopisch erweitern lässt, solang sie weiter kollektiv gedacht wird. Das Camp soll als Format ausgebaut werden und in weiteren Leipziger Institutionen stattfinden.

Die Kunstvermittlungstagung wurde organisiert und moderiert von Ina Nitzsche (Leiterin der Kunstvermittlung der HALLE 14) und Paula Kanefendt (Doktorantin der Kunstpädagogik an der Universität Kassel).

THE CAMP– KUNSTVERMITTLUNG ALS NOMADISCHE GRENZGÄNGERIN

Kunstvermittlungstagung

 

 

Rückblick

Der Zeichenzirkel wird von wechselnden Leipziger Künstlern begleitet und richtet sich an alle, die Lust haben, selbst zeichnerisch tätig zu sein. Eine Anmeldung ist nicht nötig und der Einstieg jederzeit möglich. Wir laden Sie herzlich ein, mitzumachen und mit professioneller Unterstützung kreativ zu werden.

Von November bis Dezember wird die in Leipzig lebende Künstlerin Stefanie Leinhos den Zeichenzirkel leiten. Sie beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der Zeichenhaftigkeit von Bildern. Ihre Druckgrafiken, Scherenschnitte, Publikationen und Zeichnungen sind reduzierte Bildserien, die mit einer figurativen und linearen Illustration brechen zugunsten einer vielseitigen Lesbarkeit. Dabei zitiert sie Elemente narrativer Comics, die sie abstrahiert und neu verwendet. Anhand der Dekonstruktion und Fokussierung der formalen Elemente der Figuren– wie Linien, Flächen und Farbe– verdeutlicht sie deren Konstruktion als zusammengehörige Zeichensetzungen.

Stefanie Leinhos studierte Illustration bei Prof. Georg Barber an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihre Arbeiten werden international ausgestellt und ihre Publikationen sind auf den wichtigsten Kunstbuchmessen vertreten. 

ZEICHENZIRKEL MIT STEFANIE LEINHOS

2. November bis 21. Dezember 2017
Donnerstags, 16.30 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 6€ / ermäßigt 3€

KUNSTVERMITTLUNG

Hochmut und Vergeblichkeit– was bedeuten die beiden großen Themenfelder der Ausstellung für jeden Einzelnen? Zum Rundgang am 1. und 2. Mai bieten wir allen großen und kleinen Experimentierfreudigen die Möglichkeit, dies in der Ausstellung herauszufinden und das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Mit selbst angefertigten Masken kann man in die Rolle von berühmten Hochmütigen schlüpfen, von Ikarus bis Darth Vader, und diese Verwandlung mit Selfies in lustiger oder ernster, hochmütiger oder demütiger Weise inszenieren. Ob das heute so präsente Phänomen der Selfies etwas mit Hochmut und Selbstüberschätzung zu tun hat, soll dabei ebenso erkundet werden wie die vielfältigen Möglichkeiten, sich mit dieser zeitgenössischen Art des Selbstporträts auszudrücken.

Kunstvermittlung

DO IT YOURSELFIE


Angebot zum Hybris-Projekt für alle von 8 bis 108 Jahren


Freitag und Samstag, 1. und 2. Mai 2015, 12 bis 18 Uhr

Gefördert durch:

KREATIVSHOCK #3

Herbstferienangebot

9. bis 13. Oktober 2016

Kunstvermittlung

In den Herbstferien 2017 geht das Projekt »Kreativschock« in die dritte Runde! Auch in diesem Jahr können Kinder und Jugendliche aus Leipzig-Lindenau ihren Stadtteil erforschen und sich in den Bereichen bildende Kunst, Modedesign, Neue Medien, Theater und Street-Art ausprobieren bzw. ihre Beobachtungen festhalten.

Die Teilnehmer erkunden und zeigen sich gegenseitig ihre Lieblingsorte in den Stadtteilen. Beieindruckende Graffitis mit Schurken, liebenswerten Fantasiewesen sowie vielfältigen Verzierungen werden per Fotografie oder Skizzen festgehalten. Anschließend können diese entweder im Mode-Workshop als selbstgestaltete T-Shirts und Beutel umgesetzt werden oder im Druck-Workshop als Linoldrucke.

Mode-Workshop mit Franziska Eichhorn:
9. bis 13. Oktober 2017, 10 bis 17 Uhr
Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

Druck-Workshop mit Ina Nitzsche:
9. bis 13. Oktober 2017, 10 bis 17 Uhr
Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren

Die Teilnahme ist kostenlos. Material und Mittagsverpflegung werden gestellt. Interessierte können sich im Helmholtzclub bzw. telefonisch  (0341-492 42 02) oder per E-Mail (Ina Nitzsche, kunstvermittlungØhalle14.org) bei der HALLE 14 anmelden.

Weitere Informationen zum Programm auf der Webseite des Kreativschocks.

THE CAMP– KUNSTVERMITTLUNG ALS NOMADISCHE GRENZGÄNGERIN

Kunstvermittlungstagung

20. bis 22. Oktober 2017

 

 

Vom 20. bis 22. Oktober 2017 findet die prozesshafte Tagung »The Camp« als Teil der Ausstellung »Räume sozialer Produktion« statt. Kunstvermittler aus verschiedenen Feldern zwischen kunstpädagogischer, schulischer sowie außerschulischer Theorie und Praxis sind nach Leipzig eingeladen, um in der Camp-Installation gemeinsam zu arbeiten, zu diskutieren, zu kochen und zu schlafen. Als Plattform für den Austausch wurde diese Installation in Kooperation mit der Künstlerin Heide Nord entwickelt. Ziel der Tagung ist es, sich über Potentiale, Grenzen, Perspektiven und Notwendigkeiten einer zukünftigen, kollektiven Kunstvermittlung auszutauschen und Möglichkeiten zu erarbeiten, die zum Teil in die Ausstellung auch wieder einfließen. Die Besucher haben an den Tagen die Möglichkeit, an den Diskussions- und Aktionsrunden teilzunehmen.

Die Kunstvermittlungstagung wird organisiert und moderiert von Ina Nitzsche (Leiterin der Kunstvermittlung der HALLE 14) und Paula Kanefendt (Doktorantin der Kunstpädagogik an der Universität Kassel).

In den Herbstferien 2017 geht das Projekt »Kreativschock« in die dritte Runde! Auch in diesem Jahr können Kinder und Jugendliche aus Leipzig-Lindenau ihren Stadtteil erforschen und sich in den Bereichen bildende Kunst, Modedesign, Neue Medien, Theater und Street-Art ausprobieren bzw. ihre Beobachtungen festhalten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter Kunstvermittlung.

KREATIVSHOCK #3

Herbstferienangebot

9. bis 13. Oktober 2016