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VERANSTALTUNG

PINSELSTRICHE IM DIGITALEN ZEITALTER

Interdisziplinäre Forschung in Malerei und Robotik

Liat Grayver & e-David

Veranstaltung: Mittwoch, 8. Februar 2017, 18 Uhr mit Vortrag von Joerg Fingerhut (Association of Neuroesthetics) und anschließender Diskussion mit dem e-David-Team: Prof. Oliver Deussen, Thomas Lindemeier, Marvin Gülzow und Liat Grayver

Die HALLE 14 widmet sich in einer Veranstaltung und Präsentation der Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin Liat Grayver und dem Malroboter e-David, der aktuell an der Universität Konstanz entwickelt wird.

Die Praxis des digitalen Image-Making stellt eine neue Art und Weise dar, Bilder zu schaffen, die nicht der Malerei oder Fotografie entstammen, sondern durch das Schreiben informatischer Codes entstehen. Diese besondere Art der Erzeugung von Bildern kann riesige Mengen an Informationen aus verschiedensten Quellen einkapseln, z.B. fraktale Muster aus der Natur, physikalische Phänomene und mathematische Sätze, um sie dann visuell zu übersetzen. Der von der Universität Konstanz entwickelte Malroboter e-David leistet Pionierarbeit in diesem Feld. Er ist der erste Industrieroboter, der mit einem Visuell-Feedback-System ausgestattet ist, das per Kamera den Ablauf kontrolliert und gleichzeitig reflektiert, sodass während des Malprozesses aktualisierte Handlungsanweisungen an den e-David übermittelt werden. Damit ist der Roboter mehr als nur ein Drucker, der ein Bild von Anfang bis Ende flach reproduziert. E-David schafft vielmehr jedes Mal ein Unikat, dessen einzigartige Farbmischung und Schichtung in ihrer Materialität nie wiederholbar ist.
Im Oktober 2015 wurde die Malerin Liat Grayver, aktuell Meisterschülerin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Heribert C. Ottersbach, von Prof. Oliver Deussen an die Universität Konstanz eingeladen, um zusammen mit ihm die Anwendung des Roboters aus künstlerisch-kreativer Sicht zu bewerten. Dabei werden vor allem Fragen zu Deep Learning, künstliche Intelligenz und robotische Kreativität innerhalb des Malprozesses diskutiert. Die Beschäftigung mit den technischen Voraussetzungen der Erzeugung von Bildern– sowohl digitale als auch gemalte– beeinflusst die Art und Weise, wie wir die Malerei in seiner historischen und gegenwärtigen Praxis konzeptuell verstehen und praktizieren.

Die Präsentation kann bis zum 11. Februar 2017 besucht werden. Neben dem e-David werden Videos, Interviews mit Projektbeteiligten sowie Werke des Malroboters zu sehen sein.

In Kooperation mit:

HERZLICHE EINLADUNG ZUR NEUEN AUSSTELLUNG

DIE VERSCHOLLENE UTOPIE

Christian Gottlieb Pribers Paradies auf der Spur

Caitlin Baucom, Robert Beske, Francis Hunger, Fabian Reimann

Eröffnung: 23. Februar 2017, 19 Uhr
Dauer: 24. Februar bis 8. April 2017

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 11 bis 18 Uhr

Eintritt: 4€ / ermäßigt 2€ (mittwochs freier Eintritt)

Die HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst eröffnet am 23. Februar 2017 die Gruppenausstellung »Die verschollene Utopie. Christian Gottlieb Pribers Paradies auf der Spur«. In Filmen, Installationen und Liedern befragen Künstler die Ideen und das Schicksal des heute nahezu vergessenen Frühaufklärers und Sozialutopisten Christian Gottlieb Priber (1697-1746?), der vor fast 300 Jahren mit dem Ziel, eine glückliche Gemeinschaft zu gründen, von Deutschland aus in die nordamerikanische Wildnis aufbrach.

Christian Gottlieb Priber wurde 1697 in Zittau geboren. In Leipzig studierte er ab 1718 Philosophie und Rechtswissenschaften. Nachdem er begonnen hatte, sich in Zittau eine bürgerliche Existenz als Rechtsanwalt und Familienvater aufzubauen, verschwand er plötzlich über Nacht. Sein abenteuerlicher Weg führte ihn über London in die englische Kolonie South Carolina in Nordamerika. Von Charleston zog er nach Great Tellico, wo er fortan als Stammesangehöriger bei den Cherokee lebte. Als wichtiger Berater wurde er zum »Beloved Man of the Cherokee Nation« und arbeitete seine Pläne für die utopische Republik »Königreich Paradies« aus. Damit weckte er den Argwohn der Kolonialherren, die ihn nach mehreren Versuchen 1743 verhafteten. Bis zu seinem Tod – nach aktuellen Forschungen vermutlich 1746 – war Priber in Fort Frederica auf der St.-Simons-Insel im heutigen US-Bundesstaat Georgia inhaftiert. Wie sein seitdem verschollenes Manuskript, das die ersehnte Republik beschreibt, verliert sich auch Pribers Spur bis heute.

Wie viele Utopisten seiner Zeit träumte Priber von einer Gesellschaft ohne Eigentum. Sein Begriff der Gleichheit überschritt aber nicht nur Klassen, sondern auch Glaube, Geschlecht und Herkunft. Das ist – wie seine rein weltliche, nicht religiöse Motivation – einzigartig in seiner Zeit und macht ihn zu einem Vorläufer von Jean-Jacques Rousseau und Karl Marx. Heute erscheint das »Himmelreich auf Erden« (H. Heine) ferner denn je. Trotz unzähliger literarischer und praktizierter Utopieprojekte bleibt unsere Gegenwart von Ungerechtigkeit, Ausbeutung und menschen-gemachten Katastrophen geprägt. Das Scheitern des kommunistischen Revolutionsprojektes und linksliberaler Bewegungen haben die Idee der Utopie selbst beschädigt. Das vergessene Schicksal eines der radikalsten deutschen Aufklärer ins kollektive Gedächtnis rückend, untersuchen die Künstler der Ausstellung die Spuren utopischen Denkens in der Gegenwart, ermutigen zum Umdenken und suchen einen Ausweg aus dem Dilemma einer unkritischen Gegenwartskultur.

In Kooperation mit:


Hiermit laden wir Sie herzlich zur kommenden Ausstellung ein. Die HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst eröffnet am 23. Februar 2017, um 19 Uhr, die neue Gruppenausstellung »Die verschollene Utopie. Christian Gottlieb Pribers Paradies auf der Spur«, welche in Kooperation mit der International Priber Society und der ACC Galerie Weimar realisiert wird. Während der Leipziger Buchmesse finden Lesungen und Buchvorstellungen im Rahmen der Ausstellung statt.

KÜNSTLER

Caitlin Baucom

Die New Yorker Musikerin und Performancekünstlerin Caitlin Baucom (*1984, Gloucester, USA) komponierte einen Liederzyklus aus kurzen, sphärisch anmutenden Stücken, die in ihren Klangfarben inspiriert sind von den Lebensabschnitten Pribers. Der Soundtrack zu Pribers Lebensstationen wird über Kopfhörer wiedergegeben, die an geflochtenen Zöpfen hängen, welche gleichzeitig den Bewegungsradius der Besucher definieren. Beide Parameter – sphärische Musik und räumliche Barriere – befragten die Grenzen träumerischen Wandelns. Inwieweit ist Freiheit eine Illusion im Wunschdenken einer Utopie? Wie schmal ist der Grat zwischen utopischen und faschistischen Idealen? Nicht zuletzt darf der geflochtene Zopf, den Baucom als Assoziationskanal zwischen ihrer Musik und den Gedanken ihrer Zuhörer erwählte, auch als Symbol für Goethes Figur des Gretchens verstanden werden: ein ähnlich weitsichtiger, hinterfragender, mehr oder minder naiver Charakter der Weltgeschichte, gefangen in einem kleinbürgerlichen, beschränkten Kosmos – wie einst Priber, der den engen Mauern Zittaus in die Unsicherheit der Welt entfloh.

Die polnische Künstlerin Beata Rojek war im vergangenen Jahr für zwei Monate als Stipendiatin des Künstlerresidenzprogramms A-i-R WRO der damaligen europäischen Kulturhauptstadt Wroclaw in der HALLE 14 zu Gast. In dieser Zeit entwickelte Sie, gemeinsam mit einem stetig wachsenden Kollektiv aus Künstlern und Musikern, die momentan in der HALLE 14 gezeigte Schau »Meerschmerz - moze wspóÂdzielne«. 

Zum Abschluss der Ausstellung lädt sie zu einer Karaokeperformance mit Delfinen sowie Wodka und wird gemeinsam mit dem Publikum eine Auswahl an Liedern live performen.

Unterstützt durch

Robert Beske

Robert Beskes (*1973, Weimar) dokumentarisch-erzählerische Filmarbeiten führen an den Beginn und das Ende des Lebens und Schaffens von Christian Gottlieb Priber: Zittau in Sachsen und das heutige Tellico Plains in Tennessee. Knapp 300 Jahre später wächst in Tellico Plains auf den seit zehntausenden Jahren von Menschen besiedelten Feldern Mais und Soja. Der Parkplatz vor dem Supermarkt ist das Zentrum der Stadt. Für manche Bewohner ist es das Paradies auf Erden. Andere gäben alles darum, von hier zu verschwinden. In Zittau derweil kehrten in den vergangenen 20 Jahren ein Drittel der Bewohner der Stadt den Rücken. Neben der eingetretenen Leere porträtierte Beske auch junge Menschen, die sich hier verwirklichen, die es nicht in die Fremde zieht. Er trifft auf Dorfkommunen und Waffennarren, Friseurinnen und Träumer. Auf Pribers Spuren besuchte Beske zudem den US-amerikanischen Essayisten John Jeremiah Sullivan in seiner Heimatstadt Wilmington (North Carolina). Sullivan forscht seit Jahrzehnten zu Priber und schreibt an einem neuen Buch über ihn. Die Gespräche hielt er für »Kingdom Paradise« fest – über die Denkbarkeit von Utopien, die Tragödie der Geschichtsschreibung – und über die Suche nach einem Phantom.

Dieses monatliche Angebot richtet sich gleichermaßen an Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrations- bzw. Fluchterfahrung, um gemeinsam verschiedene kreative Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Die Jugendlichen treten in einen schöpferisch-gestalterischen Prozess und bringen mit den Mitteln der Kunst ihre Geschichten zum Ausdruck. Während der Kurse können die Teilnehmenden unter anderem mit Malerei, Skulptur, Fotografie und Comics ihre gestalterischen Ausdrucksfähigkeiten entwickeln und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Sie werden dabei immer von Leipziger Künstlern begleitet und unterstützt. Den kommenden Open Afternoon leitet der Künstler Azad Ibrahim zum Thema Skulptur. Dabei werden die Teilnehmer mit dem Material Ton arbeiten, dieses kennenlernen und individuelle Objekte frei modellieren.

Weitere Informationen und Termine auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung.

OPEN AFTERNOON

Offenes Kunstervermittlungsangebot für Kinder und Jugendliche


Samstag, 25. Februar 2017, 14 bis 17 Uhr mit Azad Ibrahim 

Anmeldung unter kunstvermittlungØhalle14.org, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Unterstützt durch

Francis Hunger

In seinen Arbeiten setzt sich Francis Hunger (*1976, Dessau) mit den Momenten des Scheiterns utopischer Ideen auseinander. Die Installation »Utopia Generator« besteht aus einem diamantenförmigen Spiegelobjekt, das sich, in der Raummitte von der Decke hängend, langsam dreht. Darauf werden die Namen utopischer Gemeinschaften projiziert, welche in Nordamerika zwischen den 1860er und 1920er Jahren entstanden. Christen, Frühsozialisten, Fourieristen, Hutterer, Utopisten und Pragmatiker nutzten die Landnahme in Folge der Vertreibung und Ermordung amerikanischer Ureinwohner, um ihre Utopien in die Tat umzusetzen. Aus dieser Zeit sind eine große Anzahl größtenteils kurzlebiger Kommunen nachgewiesen, deren Namen in den »Utopia Generator« eingespeist wurden. Hungers künstlerisch-historische Recherche ermöglicht es, noch einmal gesamtheitlich über Potentiale, Ideale und produktive Schlussfolgerungen gescheiteter Ideen im Vergleich zu aktuellen, gesellschaftspolitischen Verhältnissen nachzudenken. Nach Hunger gilt es, nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus ein neues Begehren zu formulieren und das Ende der Utopien zu beenden.

KUNSTVERMITTLUNG

Fabian Reimann

Fabian Reimanns (*1975, Bremerhafen) Installation »Another Earth Map« besteht aus verschieden gestalteten Obelisken und gerahmten Landkarten. Während der Regierungszeit von August des Starken, die kurz vor Pribers Geburt im Jahr 1694 begann, wurden an allen wichtigen Post- und Handelsstraßen zur Angabe amtlicher Entfernungen und einheitlichen Berechnung der Postgebühren die kursächsischen Postmeilensäulen aufgestellt. Reimanns Obelisken verweisen jedoch nicht auf reale Knotenpunkte, sondern auf utopische Orte, deren Erreichbarkeit nicht messbar ist, wie beispielsweise das Inselreich Atlantis oder die untergegangene doch als Sehnsuchtsort erhalten gebliebene Stadt Lost City of Z. Mit der Suche nach Amerika, dem Land der Verheißung und Genese der »unbegrenzten Möglichkeiten«, wurde der Kolonialismus maßlos vorangetrieben. Die Kartografierung Amerikas war wiederum Voraussetzung und Resultat der Landnahme. In Anlehnung an das Brettspiel »Railway Rivals«, einer Art Monopoly für den Eisenbahnbau, entwirft Reimann eine Weltkarte, auf der ein globales Netzwerk abgebildet ist, das spekulative und paradiesische Weltenpläne zusammenbringt.

VERANSTALTUNGSVORSCHAU

 

KUNSTVERMITTLUNG

MEERSCHMERZ - MOŻE WSPÓŁDZIELNE

 

Nur noch bis Samstag, 14. Januar 2017

VORSCHAU

VERANSTALTUNGEN IM MÄRZ

OPEN AFTERNOON

Offenes Kunstvermittlungangebot für Kinder und Jugendliche mit Marc Herbst zum Thema Comic-Magazin

 


Samstag, 25. März 2017, 14-17 Uhr, parallel zu »Leipzig liest...« in der HALLE 14

 

 

 

»Leipzig liest...« in der HALLE 14 

Lesungen, Vorträge und Buchvorstellungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse 

mit Fabian Reimann, Ursula Naumann, Henrik Schrat und Alice Miller

Samstag, 25. März 2017, 15-18 Uhr

 

 

THE OTHER ARCHITECT

Wie gestalten Architekten dringende Belange unserer Zeit ohne Eingriff gebauter Architektur?

Vortrag (in englischer Sprache) von Giovanna Borasi (Chefkuratorin des Canadian Centre for Architecture, Montréal) mit anschließendem Gespräch mit Andreas Wolf (Professor für Entwerfen und Städtebau an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig) 

Freitag, 17. März 2017, 19 Uhr

 

Beata Rojek the Dolphin + the Gang of Dolphins: Wojtek Furmaniak, Patrycja Mastej, Iza Moczarna-Pasiek, Kamil Radek, ZoÅ›ka Reznik, Sonia Sobiech, Raúl Hott, Joulia Strauss, Lindsay Parkhowell, MaÂgorzata Goliszewska + Gäste

Der Begriff »Meerschmerz« bezeichnet das psychoemotionale Befinden einer Gruppe von Delfinen im Mittelmeer. Sie sind die Akteure in Beata Rojeks Projekt. Der »Meerschmerz« dieser hochintelligenten Wesen wurde durch verschiedene, vom Menschen gezogene Grenzen hervorgerufen, die tiefgreifende Folgen für das Ökosystem haben, in dem sie miteinander leben. Sprache und Kultur werden von den Delfinen als die Hauptursachen aller menschlichen Missverständnisse angesehen.

Die Multimediainstallation ist der Versuch, einen gleichberechtigten Polylog (»Dialog mit vielen«) ohne Worte zu schaffen in Form von Musikstücken, Gedichten, Zeichnungen und Animationen. Das Projekt geht vom utopischen Konzept einer Insel aus, einem neutralen Raum des kreativen Austauschs, der sich von Küste zu Küste bewegt und alle menschlichen Grenzen überbrückt: geographische, politische, sprachliche, kulturelle, religiöse und andere. Die Delfine stellen sich das als eine Holarchie vor, ein sich entwickelndes, selbstorganisierendes und offenes System im Gegensatz zu einer Hierarchie. Jedes Element ist gleichzeitig Teil und Ganzes, womit eine horizontale Kommunikation und die freie Bewegung der Formen möglich werden.

»Leipzig liest...« in der HALLE 14

Unterstützt durch

 

Space Colonie

A galactic freeman's journal

Buchpräsentation von Fabian Reimann (Künstler)

Samstag, 25. März 2017, 15 Uhr

 

 

VEREIN

UNSERE ODYSSEE 14

Präsentation des Zeichenzirkels

Eröffnung: Samstag, 14. Januar 2017, 14 Uhr

Dauer: 14. Januar bis 25. Februar 2017

 

 

 

Bergenroth

 

An den Küsten Utopias. Eine Graphic Novel

Vortrag und Gespräch mit Ursula Naumann (Kulturhistorikerin) und Henrik Schrat (Künstler)

Samstag, 25. März 2017, 16 Uhr

 

Nina Behnisch, Johanna Eckhardt, Christa Freisted, Astrid Homuth, Henritte Kiep, Petra Möws, Sophie Nobis, Ines Ott, Aila (Assunta Mona) Pätzold, Jens Renboth, Eugen Richter, Simone Scharter, Anke Steiniger, Miriam Wiskemann, Zarah Lou Zimmer

Im Jahr 2016 wurde der wöchentliche Zeichenzirkel abwechselnd von verschiedenen Leipziger Künstlern wie Erik Gebbert, Mandy Kunze, Bastian Muhr, Claudia Rößger, Yvette Kießling oder Selma van Panhuis geleitet.

Die gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitete Präsentation zeigt eine Auswahl der besten künstlerischen Ergebnisse des Jahres 2016. Die Spannbreite reicht dabei von Zeichnungen über Malereien bis hin zu Objekten.

 

THE OTHER ARCHITECT

Vortrag (in englischer Sprache) von Giovanna Borasi (Chefkuratorin des Canadian Centre for Architecture, Montréal) mit anschließendem Gespräch mit Andreas Wolf (Professor für Entwerfen und Städtebau an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig)

17. März 2017, 19 Uhr

 

 

Blaue Stunde

Lesung mit Alice Miller (Lyrikerin) aus Neuseeland

Samstag, 25. März 2017, 17 Uhr

 

22. Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung

Eröffnung: Samstag, 14. Januar 2017, 11 Uhr im Museum der Bildenden Künste

Dauer: 14. Januar bis 25. Februar 2017

Annemarie Bachmann, Lilian Bade, Nerges Bageri, Maram Bala, Clara Amelie Beckert, Mohamed Rayan Bettahar, Clara Böhm, Konstantin Dürmuth, Elisabeth Genest, Benjamin Gluth, Lisa Marie Häußler, Leo Herrschelmann, Almar Ibisch, Amelie Kaufmann, Jason Klein, Charlotte Köster, Felix Krumbein, Valerie Lesser, Lea Mahler, Malte Martens, Arved Schulze, Jasmin Stiller, Thadeus Tasler, Colin Teichmann, Annika Wohlfahrt

Die Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung findet seit nun mehr als 20 Jahren statt und gibt den künstlerischen Ausdrucksformen Leipziger Kindern und Jugendlichen eine Plattform. In diesem Jahr waren die Wettbewerbsteilnehmer aufgerufen, ihre künstlerischen Auseinandersetzungen zum titelgebenden Ausschreibungsthema Drüber und drunter einzureichen.

Mit oben und unten kann man einen Ort oder einen Ge­gen­stand be­schrei­ben. Drü­ber und drun­ter aber lässt noch viel wei­ter schau­en: in ver­bor­ge­ne Win­kel und un­er­reich­ba­re Höhen. Manch­mal geht es im Leben drü­ber und drun­ter - ob in der Schu­le, auf dem Spiel­platz oder im Kin­der­zim­mer. Dann liegt das Un­ters­te zu oberst und das Obers­te zu un­terst. Men­schen - Dinge, alles ver­lässt sei­nen ge­wohn­ten Platz.

Die eingereichten Arbeiten werden an sechs verschiedenen Ausstellungsorten in Leipzig präsentiert.

Pädagogen sind herzlich eingeladen, am Fachtag zum Umgang mit der künstlerischen Praxis von Kindern und Jugendliche im Bezug auf die Kinder- und Jugendkunstausstellung am 25. Januar 2017, von 15 bis 18 Uhr im Museum der Bildenden Künste teilzunehmen.

Weitere Informationen auf der Webseite vom Haus Steinstraße.

OPEN AFTERNOON

Offenes Kunstervermittlungsangebot für Kinder und Jugendliche


Nächster Termin: Samstag, 28. Januar 2017, 14 bis 17 Uhr mit Sophia Kesting

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: kunstvermittlungØhalle14.org

Das Projekt richtet sich gleichermaßen an Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrations- bzw. Fluchterfahrung, die in Leipzig wohnen, um gemeinsam verschiedene kreative Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Die Jugendlichen treten in einen schöpferisch-gestalterischen Prozess und bringen mit den Mitteln der Kunst ihre Geschichten zum Ausdruck. Während der Kurse können die Teilnehmenden unter anderem mit Malerei, Skulptur, Fotografie und Comics ihre gestalterischen Ausdrucksfähigkeiten entwickeln und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Sie werden dabei immer von Leipziger Künstlern begleitet und unterstützt. Den kommenden Open Afternoon leitet die Künstlerin Sophia Kesting zum Thema Fotogramme. Fotogramme sind Vorläufer der Fotografie und bezeichnen die direkte Belichtung von Fotopapier im Kontaktverfahren ohne Kamera.

Weitere Informationen und Termine auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung.